Weaver Basen & Ringe
Das am weitesten verbreitete Montagesystem ist nach Einschätzung vieler Fachleute das sogenannte Weaver-System. Vor vielen Jahren wurde es von der nicht mehr bestehenden Firma Weaver als preiswerte Montage eingeführt. Nicht nur in dem Ursprungsland, den USA, ist es weit verbreitet, sondern auch in anderen Teilen in der Welt.
Es zeichnet sich durch ausgesprochene Preiswürdigkeit aus. Kennzeichen des Weaver-Systems sind die Montagebasen in einteiliger und zweiteiliger Form mit einer Profilbreite von 21,5 mm. Quernuten in diesen Montagebasen verhindern, dass sich die Ringe durch den Rückstoß auf der Base verschieben. Die Ringe greifen mit der Querschraube in diese Quernuten und sorgen gleichzeitig für die Klemmwirkung und damit für einen festen Sitz.
Original-Weaverringe werden inzwischen wieder von einer Nachfolgefirma gefertigt. Von vielen anderen Firmen stehen ebenfalls Weavertyp-Ringe zur Verfügung. Viele verfügen ebenfalls über Klemmbacken und können aufgekippt werden.
Andere Modelle mit fest integrierten Klemmbacken erfordern das Entfernen der Schraube, werden dann aufgeschoben, und die Schraube wird durch die Quernute der Base geschoben und wieder befestigt. Da die Weaverbasen und auch die meisten Ringe aus Aluminium gefertigt sind, sind sie nicht jedermanns Geschmack. Nach allgemeiner Erfahrung sind sie jedoch unproblematisch und zuverlässig.
Ringhöhe = Oberkante Basis bis Unterkante Mittelrohr
Während das Unterteil aus Aluminium gefertigt wird, besteht der Bügel bei den Weaverringen aus Stahl. Die Querschrauben, die in die Quernuten der Basen fassen, haben einen quadratischen Querschnitt und passen genau in die Quernuten. Da die Klemmbacken separate Teile sind (gilt nicht für WV49513), können die Ringe aufgekippt werden. 1" Ringe in verschiedenen Höhen und 30 mm Ringe stehen zur Verfügung.
